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Restaurationsarbeiten am Nordostportal


25. März 2025

Für die ältere Generation ist der Ein- und Ausgang über das Nordostportal der Matthäuskirche noch in guter Erinnerung. Auch Fotografien von Hochfesten vor dem durch Bodensenkungen stark beschädigten Zugang belegen die damalige Situation. Mit der Sanierung der Westfassade, Anfang der Zweitausender Jahre wurde der straßenseitige Haupteingang wieder geöffnet und das Nordostportal dadurch als Hinter- oder Notausgang genutzt.

Die gravierenden Schadensbilder am Gebäudeteil Nordostportal gaben aber immer Anlass zur Sorge über die Standfestigkeit. Deshalb hat der Förderverein versucht, die Sanierung des „Notausganges“ in die Wege zu leiten. Die anfangs geschätzten, relativ überschaubaren Kosten für das „Herrichten“ des Portals haben uns dabei bestärkt.

Die notwendigen Leistungen in der Bauvorbereitung waren vielgestaltig und sehr aufwendig. Viele Gespräche, Beratungen, Anträge, auch Kunstpausen und letztlich der Wechsel des Projektanden führten zu starken Verzögerungen. Mitte April 2024 erfolgte dann doch der „erste Spatenstich“. Für das relativ kleine Vorhaben wurde eingedenk möglich auftretender Widrigkeiten ein großzügiges Zeitfenster für den Bauablauf vorgesehen. Konkret war geplant vom 22.04. bis zum 26.07.2024 also in 14 Wochen die Sanierung durchzuführen.

Nach nunmehr 11 Monaten sind die Arbeiten am Nordostportal fast abgeschlossen. Die enorme Bauzeitverlängerung erklärt sich unter anderem durch die Erhöhung der Baukosten in allen Bereichen, den hohen denkmalpflegerischen Anspruch, die schwierige Materialbeschaffung und den teilweisen Kapazitätsproblemen.

Sei es, wie es sei! Was jetzt sichtbar ist, lässt die Herzen der Gönner der Matthäuskirche höher schlagen! Ein Anblick, der Freude und Dankbarkeit auslöst. Eine denkmalpflegerische Sanierung, die äußerst gut gelungen ist. Das Nordportal hätte wieder Qualität, Haupteingang zu sein.

Vielen Dank an alle Spender und Unterstützer und an alle am Bau Beteiligten.